Wer sind wir eigentlich?

Eigentlich sind (fast) alle Mitglieder der Gruppe junge Menschen, die sich in ihrer Schulzeit in einer Theater-Ag engagiert und einen Kurs „Literatur und Theater“ besucht haben. Die meisten von ihnen stehen schon seit Jahren auf der Bühne, haben Preise und vor allem Erfahrungen gesammelt. Für die Theatergruppe war es z.B. schon etwas Besonderes, zu den Theatertagen am See in Friedrichshafen, zu einem renommierten Schul- und Amateurtheaterfestival eingeladen zu werden, auf der Landesbühne in Esslingen zu spielen, im Theater in Aalen oder in der Insel in Karlsruhe ihre Stücke zeigen zu können. Einige ehemalige Mitglieder unserer Theatergruppe spielen heute in etablierten Amateurtheatern, andere haben es sogar auf die Bühne des Badischen Staatstheaters Karlsruhe geschafft, als Akteure in Grilllparzers „Argonauten“ und bei „Alice“. Auch auf der Bühne des Sandkorn- und Jakobus-Theaters waren unsere Stücke zu sehen, und wir sind sehr dankbar dafür, dass man uns diese Spielmöglichkeit geboten hat und bietet.

Unsere Gruppe legt besonderen Wert auf Stücke, die unser Mensch-Sein betreffen und „den Finger in die Wunde legen“ wollen; aber das Theaterexperiment, die Suche nach neuen Formen und vor allem, das Bühne und Publikum verbindende Lachen sind uns wichtig. Wir halten es mit J.-M. Ribes: «Le sérieux est le cholestérol de l’imaginaire» … und dem kommt man nur mit „Bärendreck“ bei, denn der befreit und zieht die Mundwinkel nach oben. Außerdem kommt man der Wirklichkeit heute – oder war es schon einmal anders? – (fast) nur noch mit Lachen bei, diesem besonderen Lachen, wie man es in Dürrenmatts Theater oder bei Dario Fo hören kann.

Unsere Gruppe hat sich aber auch an freudiges, entspanntes Lachen gewöhnt. Die Ursache dafür ist die freundliche Aufnahme unserer Theaterarbeit durch ein immer zahlreicher werdendes Publikum und die Anerkennung, die uns in den Medien, vor allem den Badischen Neuesten Nachrichten schon seit Jahren gewährt wird.

Besonders gefreut haben wir uns natürlich über Auszeichnungen und die Anerkennung unserer Theaterarbeit auch über die Grenzen von Karlsruhe hinaus.

Dazu gehören (für unsere Bearbeitung der „Medea“), vor allem der
Publikumspreis der Landesbühne Esslingen
mehrfache Preise bei Schultheaterwettbewerben
und ganz besonders
die dreifache Auszeichnung durch die Landesstiftung Humanismus heute (zwei zweite Plätze und ein Sonderpreis)

Diese Preise bezeugen, dass das angestrebte Niveau (an)erkannt und gewürdigt wird. Und das motiviert, macht Appetit auf mehr.

>>>>>> Was spielen wir?